Reise- und Erfahrungsbericht 2006
Ich lernte, betreut durch ortsansässige Organisationen und Privatpersonen, die grundsätzlichen Probleme des Landes und seiner land- und mittellosen indigenas Bevölkerung kennen.
Ich sah die erschütternden Ausmaße der Zerstörung von Erdrutschen und Gerölllawinen, ausgelöst durch Hurrikan Stan im Oktober 2005.
Ich ging über Schutthalden ausgelöschter Dörfer (Panabaj-Santiago Atitlan), in denen hunderte von Menschen begraben liegen.
Ich sprach mit Farmern und Mitgliedern von Kooperativen, die sämtliche Tiere verloren hatten (Panabaj -Santiago Atitlan). Ich traf mich mit Gemeindevertretern, deren Gemeinden durch den Verlust der Maisernte vom Hunger bedroht waren (Sipaca, San Marcos). Ich begegnete Familien in über 3.ooo m Höhe, die in zeltähnlichen Unterkünften lebten, ihre Häuser waren von den Berghängen gerutscht (Quiche).
Ich sah Einheimische im Hochland (Alta Verapaz) Wasserreservoire ohne technische Hilfsmittel bauen - im Schlamm watend - jeden Sack Zement und Sand 2 km auf dem Rücken tragend (San Pedro Carcha - Coban).
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Trotz großer Armut und schwerem Unglück traf ich viele lächelnde, nette, gastfreundliche Menschen, die mich herzlich willkommen hießen.
Einigen Gemeinden und Kooperativen konnten wir helfen und einigen Menschen gaben wir durch meinen Besuch das Gefühl nicht vergessen zu sein. In einigen Familien weckten wir Hoffnung auf eine bessere Zukunft.








